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eisvogel

Mein Name ist Robert Kugler. Geboren wurde ich 1960 im schwäbischen Städtchen Heidenheim an der Brenz. Beeinflußt durch meinen Onkel, der die Fotografie auf professionelle Art betrieb, kam ich schon sehr früh mit der Fotografie in Berührung. Eine 6x6 Rolleiflex begleitete mich in meinen fotografischen Anfängen über viele Jahre hinweg.
Zu diesen analogen Zeiten war die Zahl der Fotografen mit professionellem Werkzeug im Vergleich zu heute, noch verschwindend gering. Somit war es auch wesentlich einfacher, seine Werke über Agenturen zu verkaufen.
Mit der heutigen Technik ist es möglich, schon mit semi-professionellem Werkzeug sehr gute Ergebnisse zu erzielen - ein gutes Auge vorausgesetzt.

Allerdings besitzen die digitalen Kameras auch einen entscheidenden Nachteil gegenüber ihren analogen Ahnen: Der Bildsensor ist kleiner als das Diaformat - von High End Kameras einmal abgesehen. Dies führt dazu, daß der Schärfentiefenbereich größer ist als bei analogen Kameras. Es ist somit bedeutend schwieriger z.B. bei Portraitaufnahmen das Motiv durch bewusste Hintergrundunschärfe, vom Hintergrund zu trennen.

wann ist ein Foto wirklich gut

Was macht ein Foto zu einem gelungenen Werk ? Ist es die sture Einhaltung des goldenen Schnitts, eine 100%ige Bildschärfe, die Einzigartigkeit der Aufnahme, oder sonstige Kriterien ?

Ein Foto muß gefallen ! Und was dem Einen gefällt, muß dem Anderen noch lange nicht gefallen. Hier ist es wie beim Essen. Ich selbst biete von Zeit zu Zeit Fotos bei Bildagenturen zum Verkauf an. Bilder, die von einer Agentur abgelehnt werden, werden von einer anderen Agentur angenommen und mehrfach verkauft. Doch leider sind die Bildagenturen heute "gesättigt" von Top Werken. So werden z.B. Bilder von Sonnenuntergängen, und wenn sie noch so atemberaubend sind, oftmals überhaupt nicht mehr angenommen. Selbstverständlich ist aber, daß die Einhaltung bestimmter Motivanordnungen (goldener Schnitt) und ein Histogramm, welches nicht völlig aus dem Ruder läuft, schon mal ein gutes Stück in Richtung "gutes Foto" sind.

Im Internet gibt es unzählige Abhandlungen zum Thema "wie fotografiere ich richtig", oder "wann ist ein Foto gut", teilweise mit widersprüchlichen Aussagen. Ich möchte hier nicht weiter darauf eingehen, von ein paar Grundlagen-Tipps einmal abgesehen. Eine herausragende Seite, mit leicht verständlichen und humorvollen Erläuterungen ist "Die Fotoschule" von R@lfonso. Hier gibt es sowohl eine kostenlose Online- Version, als auch ein über 1000 seitiges eBook zum Download für kleines Geld.

Bildbearbeitung für jedes Budget Bildbearbeitungsprogramme gibt es zuhauf, und ständige Updates und neue Versionen machen die Entscheidung für ein Programm nicht unbedingt leicht. Ich selbst habe mir einige Programme dazu angeschafft. Ein paar Investitionen waren aber schlußendlich für die Tonne. So hat jedes Programm seine Stärken und Schwächen. Schließlich habe ich mich dann für Adobe Lightroom, Adobe Photoshop  und DXO Optics Pro entschieden. Der Einsatz aller Programme sollte jedoch mit Bedacht und "homöopathisch dosiert" erfolgen. Allzu schnell ist ein Foto über-überarbeitet. Deshalb lieber etwas zu wenig, als etwas zuviel "manipuliert".

und dann... Wer hat nicht schon einmal auf seiner Festplatte verzweifelt nach einem ganz bestimmten Bild gesucht. Ein Glück, daß es dafür Archivierungsprogramme mit Miniaturbild-Vorschau gibt, die die gespeicherten Fotos nach Kriterien wie Datum, Kategorie usw. katalogisieren können. Communities bieten jedem die Möglichkeit seine Bilder den kritischen Beurteilungen anderer Fotografen auszusetzen. Wer Glück hat ,findet dort sogar Käufer für sein Werk.